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Tags: Prominance Protuberanz Solar Sonne Sonnenfleck
Posted by: markus
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Ersatz / Erlösung für das Askar V
Ich hatte schon länger ein schlechtes Gewissen immer wieder das “teure” Askar V ohne ERF (Energy Rejection Filter) auf die Sonne zu richten. Auf die Dauer würde so mindestens die Beschichtung der Linse(n) schaden nehmen. Leider sind ERF für 80mm Apertur ziemlich teuer (wie so einiges in diesem Hobby).
Die Idee daher:
- Einen “günstigen” Achromaten – Chromatische Aberration (Farbfehler) spielen bei Sonnenfotos der Wasserstofflinie keine Rolle.
- Gebraucht geht auch
- Apertur noch unter 120mm, aber mindestens 80mm
Nach ein wenig suchen habe ich einen Aussteller gefunden der genau zu passen scheint – ein Bresser Messier 102. Zusammen mit einem kleinen 1.25″ ERF (um den Daystar Quark zu schützen) ist nun mein eigen.

Wie schon zuvor mit dem Askar V oder dem Daystar Solar-Scout 60 habe ich meine beiden “Solar” Cameras, die Apollo-M (IMX 174) und ASI 432 getestet und hier noch mehr als mit den anderen Teleskopen liefert mir die ASI432 die schärfsten Bilder. Einziger Wehmutstropfen an meinem Setup ist, das der Quark (Chromosphäre) vom Solar Scout einen kleineren Blocking-Filter hat als der Standard Quark. Mit dem Bildfeld der ASI432 muss ich zusätzlich die Bildränder schneiden oder ein kleiners ROI beim Aufnehmen wählen.
Hier noch ein paar Bilder mit dem neuem Setup. Besonders spannend war der Sonnenfleck 4100. Um 10:15-10:20 waren Teile so hell, dass ich die Belichtungszeit halbieren musste um nicht völlig zu überbelichten. Statt den üblichen 8-10ms bei Gain 150 musste der Gain runter auf 120 und die Zeit runter auf 6ms.









